Ausgeglichener Gemeindehaushalt
Hitzendorf geht ohne Schulden ins Jahr 2014

Nach Jahresende muss jede Gemeinde „Bilanz“ legen. Der sogenannte Rechnungsabschluss 2013 wurde im Gemeinderat einstimmig genehmigt, Bürgermeister und Gemeindekassier wurden entlastet. Beim Rechnungsabschluss gilt selbstredend als oberstes Gebot, Einnahmen und Ausgaben in Waage zu halten. Das fällt jedoch immer mehr Gemeinden gar nicht mehr so leicht: Laut Land Steiermark hat bereits jede zweite Kommune in der Steiermark Probleme, den laufenden Betrieb mit den laufenden Steuer- und Gebühreneinnahmen zu decken.
Die Herausforderungen steigen aber auch in Hitzendorf: Ein deutliches Plus bei den Sozialkosten, der Ausbau der Ganztagesschulen, aber auch die Sanierung der immer mehr von Schwerverkehr beeinträch- tigten Gemeindestraßen belasten den Gemeindesäckel.
Und dennoch: Der Verschuldungsgrad von 0,0 Prozent kann sich sehen lassen. Alle Projekte wie beispielsweise der Gehweg Niederberg, der Grundkauf beim Sportzentrum oder die neue Schneefräse wurden ordentlich vorbereitet und und konnten zur Gänze mit Eigenmitteln und Landesförderungen finanziert werden. Auch hat unsere Gemeinde – im Gegensatz zu vielen anderen – niemals Schulden in gemeindeeigenen Gesellschaften versteckt.
„Wir versuchen unsere Finanzen weiterhin in Ordnung zu halten,“ meint dazu Gemeindekassier Werner Eibinger, „damit haben wir am meisten für die Zukunft unserer Kinder getan.“
Zur runden Null im Rechnungsabschluss trägt auch die Effizienz in der Verwaltung bei: Bei den Personalkosten liegt eine vergleichbare österreichische Durchschnittsgemeinde bei 434 Euro je Einwohner – in Hitzendorf sind es nur 265 pro Bürger!https://hitzendorf.gv.at/cms/beitrag/10042462/3363/





