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Verkehrsberuhigung

Konzeptumsetzung begonnen

 

Wie bereits berichtet, hat sich der Gemeinderat einstimmig dazu entschlossen, gemeinsam mit Verkehrsplanungsexperten ein Konzept zur Beruhigung des Verkehrs im Ortsgebiet der viel befahrenen Landesstraßen zu erarbeiten. Ziel ist es, durch Fahrbahnteiler bzw. durch Optimierung der an der Landesstraße liegenden Bushaltestellen, den teilweise rasanten Durchzugsverkehr im Ortsgebiet von Berndorf und Hitzendorf merklich einzubremsen.

Im Vorjahr wurden vom beauftragten Ingenieurbüro für Verkehrsplanung bei den bekannten neuralgischen Punkten zahlreiche Messungen und verkehrssicherheitstechnische Grundlagenerhebungen durchgeführt (auf Kosten der Gemeinde). Die Ergebnisse wurden im Wegausschuss mit Experten diskutiert und danach in ein fertiges Konzept gegossen.
 

Dieses umfasst nun insgesamt 11 Landesstraßenbereiche, in denen durch teilweise Verlegung bzw. Neuerrichtung von Bushaltestellen Verbesserungen erzielt werden könnten (Busse blieben künftig kurz auf der Straße stehen). Zudem sollen die Ortseinfahrten auf der Landesstraße 315 in Berndorf und auf der Landesstraße 336 in Hitzendorf mit Fahrbahnteilern verlangsamt und damit sicherer gemacht werden. Da sich die betroffenen Punkte jedoch wie erwähnt alle auf Landesstraßen befinden, liegt die Zuständigkeit nicht bei der Gemeinde und ist eine Umsetzung nur im Einvernehmen mit dem Land Steiermark möglich. Die Gemeinde hat auf Landesstraßen keine Verfügungsgewalt!

Deshalb fand am 25.6.2007 eine Zusammenkunft mit den Sachverständigen des Landes, der Bezirkshauptmannschaft (Verkehrsreferat) und der Landesstraßenverwaltung statt. Dabei wurde die von der Gemeinde erarbeitete Planung präsentiert und die Möglichkeiten in Bezug auf Finanzierung und Zusammenarbeit diskutiert. Auch wurde versucht einen Umsetzungszeitrahmen aufzustellen und Prioritäten festzulegen.
 
Fazit

Die Fördermöglichkeiten seitens des Landes sind äußerst beschränkt und sofern die Gemeinde die vorgelegten Pläne umsetzen möchte, wird sie den überwiegenden Teil der Kosten selbst tragen müssen. In den letzten Wochen wurden bereits mit allen betroffenen Anrainern erste Gespräche in Bezug auf die erforderlichen Grundabtretungen geführt. Dzt. wird versucht, die Abänderungsvorschläge des Landes und diverser Grundeigentümer in die Einreichplanung einzuarbeiten, um diese danach rasch bei der zuständigen Fachabteilung für das formelle Genehmigungsverfahren einreichen zu können.

Die Umsetzung wird aus fördertechnischen und finanziellen Gründen nur über mehrere Jahre verteilt erfolgen können, wobei die Gemeinde für erste Maßnahmen bereits heuer einen Betrag von € 70.000 aus dem Weg- und Straßenbaubudget reserviert hat.

 
Link:

http://hitzendorf.gv.at/cms/beitrag/10010643/7764/